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Immunsystem und Magen-Darm-Probleme bei Katzen

07.04.2021
Die Basis für ein starkes Immunsystem wird bei unseren Katzen bereits kurz nach der Geburt geschaffen, da sie durch die Erstmilch wichtige Antikörper aufnehmen. Diese erste Grundimmunisierung hilft den kleinen Kätzchen beim Aufbau eines gut funktionierenden Immunsystems, das verschiedene Abwehr-Mechanismen besitzt, um den Körper unseres Lieblings vor Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen zu schützen. Doch genau wie bei uns Menschen kann das Immunsystem der Samtpfoten aus unterschiedlichen Gründen geschwächt werden. Übergewicht, zu wenig Ruhe und Schlaf, Nährstoffmangel, aber auch Verletzungen, Krankheiten und die Einnahme von Medikamenten sind nur einige Faktoren, die sich negativ auf das Immunsystem unserer Lieblinge auswirken können. Besonders alte Katzen, deren Immunabwehr generell schwächer ist, und Kitten, bei denen das Immunsystem noch nicht komplett aufgebaut ist, können Unterstützung daher gut gebrauchen. Doch auch gesunde Katzen können durch verschiedene Ergänzungsfuttermittel zusätzlich gestärkt werden.

Entspanntes Katzenleben? Nicht immer
Besonders Stresssituationen können dem Immunsystem unserer Stubentiger zu schaffen machen. Hierzu zählen beispielsweise Umzüge, Reisen, Stürme oder ganz allgemein Änderungen in der Routine des Lieblings. Auch der Gang zum Tierarzt beziehungsweise der Transport dorthin oder ein neuer tierischer Mitbewohner, mit dem die Fronten untereinander erst geklärt werden müssen, bedeuten Stress. Das kann sich negativ auf die Immunabwehr und auch auf das Darmmilieu der Vierbeiner auswirken. Eine Intestinal Emulsion mit Fructooligosaccharide und Yucca Shidigera ist dafür geeignet. Diese Zusätze sind bekannt dafür, eine intakte Darmflora zu fördern und die Bildung von Gasen zu reduzieren. So können sie das gereizte Verdauungssystem beruhigen. Daher eignet sich solch eine Emulsion insbesondere für Katzen mit nervösem Magen und Darm.

Leckerlies mit positiver Wirkung
Der Darm spielt für das Immunsystem eine entscheidende Rolle. Mit der richtigen Menge und Art an Bakterien ist das Verdauungssystem der Samtpfote optimal ausbalanciert, das fördert auch das Immunsystem. Ernährungsumstellungen oder Erkrankungen können dieses Gleichgewicht durcheinanderbringen und für Verdauungsstörungen verantwortlich sein. Eine gesunde Darmflora hingegen sorgt dafür, dass sich Krankheitserreger ungern ansiedeln und das Immunsystem so nicht schwächen können. Daher ist eine abgestimmte Unterstützung oftmals hilfreich, um nützliche Darmbakterien zu aktivieren. Die Fructooligosaccharide (FOS) können die Bildung positiver Darmbakterien anregen und so die wirksame Verdauung, die Futterverwertung und das Wohlbefinden fördern.

Haarballen: Unangenehm für Katze und Halter
Haarballen, eine Zusammenballung von Haaren im Magen, sind typisch für Katzen. Auch wenn sie gewöhnlich keine Probleme verursachen, sind sie keinesfalls angenehm für unsere Samtpfoten. Die Haarballen entstehen durch lose oder abgestorbene Haare, die beim Putzen aufgenommen werden und anschließend im Verdauungstrakt der Katze festhängen. Kleinere Haarmengen passieren den Magen-Darm-Trakt unbemerkt und werden auf natürlichem Wege ausgeschieden. Übermäßig viele Haare können nur schlecht verdaut werden. Das kann einen Würgereiz auslösen und dazu führen, dass die Haarballen erbrochen werden. Neben dem Bürsten, das überschüssige Haare entfernt, kann der vierbeinige Liebling durch Ergänzungsfuttermittel wie Intestinal Pasten mit Taurin unterstützt werden. Pasten die aus Fruchtcellulose, Malz und Fetten bestehen können das natürliche Austragen des Haares aus Magen und Darm begünstigen und einem Erbrechen vorbeugen. Außerdem enthalten solche Rezepturen wertvolles Taurin, welches zur Grundversorgung der Katze mit wichtigen Aminosäuren-Bausteinen beiträgt.
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