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Belohnung & Training

07.04.2021

Wie viele Aspekte des Hundetrainings, ist auch die Belohnung mit Leckerlis ein stark diskutiertes Thema unter
Hundehaltern. Einige Trainingsansätze setzen darauf, dass der Hund nicht für Belohnungen gehorcht, sondern aus Prinzip, weil er seinen Halter liebt oder weil dieser der „Boss“ ist. Tatsächlich gehorchen unsere Fellfreunde meist aus ganz anderen Gründen:
Entweder weil sie dadurch Unannehmlichkeiten vermeiden können oder weil sie hoffen, dafür etwas Angenehmes zu bekommen.
Warum also nicht unsere Hunde für ihr gutes Verhalten belohnen?

Eine der effektivsten Methoden, unseren Vierbeinern etwas beizubringen, ist die sogenannte positive Verstärkung:
Hat der Hund etwas gut gemacht, wird er belohnt. Und diese Belohnung ist wichtig, denn sie gibt dem Vierbeiner Feedback zu seinem Verhalten und motiviert ihn, dieses zu wiederholen.
Insbesondere Leckerlis fungieren als Verstärker und wirken dementsprechend gut als Belohnung.
Anders gesagt: Wurde der Hund mit einem Leckerchen für sein Verhalten belohnt, wird er sich dieses, in der Hoffnung auf ein weiteres Leckerchen, für die Zukunft aneignen.

Die Belohnung mit Futter und insbesondere die Fütterung aus der Hand fördern die Zusammengehörigkeit und die Bindung des Hundes an seinen Menschen. Beim Umgang mit einem Welpen oder einem neuen Hund gelingt der Beziehungsaufbau leichter, wenn Leckerlis zum Einsatz kommen.
Durch die Belohnungshäppchen baut der Hund Vertrauen auf und ist motiviert, sich auf den Menschen einzulassen.

Mithilfe von Leckerlis kann der Hund kleine Tricks wie das Fangen in der Luft oder Pfötchengeben lernen.
Zum Fangen wirft der Besitzer seinem tierischen besten Freund einfach ein Leckerchen entgegen und gibt das Kommando „Fang“ oder „Schnapp“. Der Hund wird versuchen danach zu schnappen. Fängt er es, hat er bereits seine Belohnung erhalten. Lässt er es fallen, sollte der Futterbissen schnell aufgesammelt und die Übung wiederholt werden, um den Vierbeiner nicht für das Nicht-Fangen zu belohnen. Die blitzschnellen Reaktionen sind ein gutes Training für Körper und Geist und fordern nicht nur die Vierbeiner. Beim Pfötchengeben sollte der Hund anfangs sitzen.
Der Halter kniet sich vor ihn, versteckt ein Leckerli in seiner Hand und hält diese dicht vor die Schnauze des Hundes. Dieser wird mit seiner Pfote versuchen, das Leckerli zu bekommen. Legt er seine Pfote auf den Arm oder die Hand, nimmt der Halter die Pfote vorsichtig in seine Hand und sagt dabei „Pfötchen“.
Falls das noch nicht gleich klappt, heißt es Ruhe bewahren und noch einmal versuchen.
Nur mit Geduld und kleinen Erfolgserlebnissen wird das Training für Hund und Halter zur festigenden Übung.
Hat der Hund erfolgreich die Pfote gegeben, wird er mit einem Leckerli belohnt.
Nach kurzer Zeit wird der Fellfreund das Prinzip verstanden haben und auf Kommando das Pfötchen geben.
Bei der Belohnung mit Leckerchen ist das Timing eines der wichtigsten Bestandteile. Der Hund sollte unmittelbar nach Ausführung der gewünschten Übung belohnt werden, da er sonst sein Handeln nicht mit der Belohnung verknüpft.
Um den Effekt zu verstärken, empfiehlt es sich, gleichzeitig auch verbal eine Bestätigung zu geben, die dem Hund signalisiert, dass er das Kommando richtig interpretiert hat.

Die Leckerlis, die für das Training verwendet werden, sollten attraktiv, so klein wie möglich, abwechslungsreich, eher weich und nicht krümelig sein. Die Snacks sollten ohne Zuckerzusatz und mit Fructooligosacchariden (FOS) hergestellt werden, die sich durch ihre präbiotischen Eigenschaften positiv auf die Darmflora auswirken.
Auch Pasten eignen sich hervorragend zum Training, denn durch den praktischen Applikator kann der Hund eine kleine Menge der leckeren Creme ganz einfach von der Tube ablecken.
Wichtig beim Trainieren mit Leckerlis ist es, diese von der täglichen Futterration abzuziehen – das gilt besonders bei Hunden, die schneller zunehmen und zu Übergewicht neigen. So muss die Belohnung mit Leckerchen auch bei diesen Hunden nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.
Hunde Training

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